Reisetipps Provence

Reisetipps Provence

uf dieser Seite findest du interessante und wichtige Reisetipps über die Provence.   Das Klima Das Wetter ist sehr mediterran und

Auf dieser Seite findest du interessante und wichtige Reisetipps über die Provence.

 

Das Klima

Das Wetter ist sehr mediterran und durch trockene und warme Luft geprägt. Im Frühling hat man Durchschnittstemperaturen von ca. 20 bis 25 C. Im Sommer steigen dann die durchschnittlichen Temperaturen auf ca. 29 C an. Der heißeste Monat ist der Juli mit Temperaturen jenseits der 30 C.  Bei guten Wetterbedingungen kann auch schon im Juni mit vereinzelten Temperaturen von über 28 C gerechnet werden.

Die Winter sind eher mild mit Ausnahme der Haute-Provence und der Alpen-Region. An der Côte d’Azur fallen die Temperaturen in der Regel nicht unter 10 C. Reisetipps Winter:  Besonders die Gegenden um Nizza und Menton können im Winter mit höheren Temperaturen aufwarten als im Landesinneren.

Die Temperaturen und das Wetter können jedoch auch innerhalb der Provence schwanken. Im Landesinneren ist es im Sommer beispielsweise häufig wärmer als an der Küste. Im Sommer sind die Landschaften Les Alpilles und Dentelles de Montmirail sowie zwischen Orange und Avignon doch häufig sehr heiß. Besonders die Gegend bei den Dentelles de Montmirail (Vaison-la-Romaine) kann im Hochsommer schon Temperaturen von über 35 C bringen.

An der Côte d’Azur kann es ab Mitte Juni auch schon sehr warm werden, jedoch ist das Wetter an der Küste und in der Haute-Provence unbeständiger als in der Vaucluse, wo es im Juni doch normalerweise sehr selten regnet. Ein wichtiger Begleiter in der Provence ist der Mistral. So wird der Wind genannt, der aus nord-west weht. Der Mistral kann auch schon mal kräftig wehen, sodass es abkühlt bzw. der Wind auch unangenehm empfunden werden kann. Besonders im Herbst und Winter ist der Mistral intensiver.

Reisetipps für die beste Reisezeit

Wer die Lavendelfelder beim Kloster Sénanque besuchen möchte, sollte zwischen Ende Juni und Mitte August die Provence besuchen, da Ende August die Lavendelfelder geerntet werden und vorher der Lavendel noch nicht seine volle Blüte erreicht hat. Dies gilt auch für die großen Lavendelfelder auf dem Plateau de Valensole in der Haute-Provence.

Reisetipps für Pfingsten:
Für die Vaucluse/Luberon und die Region bei den Alpilles eignet sich sehr gut die Zeit um Pfingsten, da es dann schon schön warm ist und im Juni die Temperaturen die 28 Grad erklimmen können. Zudem ist die Gegend dann noch nicht vom „Massentourismus“ überlaufen. Auch der Herbst (September und Oktober) ist hierfür eine ideale Reisezeit. Die Regentage können im Oktober zunehmen. Jedoch regnet es dann nicht wie in Deutschland mal mehrere Tage hintereinander, sondern der Regen konzentriert sich auf wenige Tage.

In den Monaten Juli und August ist die Provence doch recht überlaufen. Das liegt einerseits daran, dass die Franzosen zwischen den 01. Juli und dem 31. August Schulferien haben und anderseits an den weiteren Urlaubern, die in der Hauptsaison ihre Ferien in Südfrankreich verbringen. In dieser Zeit klettern auch die Preise in den Restaurants und teilweise auch in den Geschäften „kräftig“ an. Mit langen Wartezeiten bei den Hauptattraktionen (Les-Beaux-de-Provence, Gordes, Roussillon, Arles, Avignon) sollte man ebenfalls rechnen.

Strandurlaub an der Côte d’Azur kann man auch bereits im Juni machen und die Strände sind dann weniger überlaufen. Zwar ist das Meer nicht so warm wie im Juli und August aber trotzdem mit ca. 18 bis 20 C  noch angenehm. Der August hat dann die wärmsten Wassertemperaturen.

Provence Urlaub abseits des Massentourismus

Nicht erst seit den Millionenbestsellern von Peter Mayle ist die Provence die meistbesuchte Region Frankreichs. Eine sehr angenehme Art, die Fallen des Massentourismus zu umgehen, sind die individuellen Auto-Rundreisen von France-Naturelle. Eine Erlebnistour fernab der Touristenmassen in idyllischen Privatunterkünften mit vielen Extras und tollen Geheim-Tipps.

Badeurlaub

Die Region bietet viele Möglichkeiten einen erholsamen Badeurlaub zu verbringen:

Die Flüsse Cèze und Ardèche (Gorges de l’Ardèche) sind sehr sauber und eignen sich gut zum Baden. Bei der Cèze muss man aber darauf achten einen Campingplatz oder Ferienwohnung zu erwischen, der an einer Stelle liegt, wo der Fluss auch tief genug ist. Bei der Ardèche hat man das Problem mit der Tiefe in der Regel nicht.

Der Lac Saint-Croix im Naturpark des Verdon in der Haute-Provence ist ein klarer und sehr sauberer See, der zum Baden einlädt aber auch für viele Wassersportarten geeignet ist.

Reisetipps für die Strände der Côte d’Azur:
An der Côte d’Azur und ihren Insel gibt es viele schöne Buchten und Strände. Hervorzuheben sind hier die Strände Plage d’Estagnol (schöne Bucht mit Sandstrand), Plage Notre Dame (schönste Bucht und Strand) auf der Ile de Porquerolles, Cassis Plage (Strand, Klippen und pittoresker Hafen) und der Strand von Cannes (mondäner Strand mit vielen Restaurants und Bars). Auch der größte Strandabschnitt „Pampelonne“ (bei Saint-Tropez) an der Côte d’Azur ist empfehlenswert. Jedoch ist hier auch sehr viel Publikum. Zahlreiches Strandcafés, Restaurant und Clubs liegen entlang des Strandabschnitts. Ein Hauch von „Szene“ und „Sehen und Gesehen werden“ gehört zum Pampelonne Plage dazu. Wer es etwas ruhiger mag und nicht unbedingt einen feinkörnigen Sandstrand bevorzugt, dem ist der Strand von Fort de Brégançon zu empfehlen.

Wandern

Wandermöglichkeiten gibt es viele in der Provence. Vor allem die Haute-Provence ist das große Wander- und Kletterparadies. Hier ist der Gorge du Verdon mit steil abfallenden Felswenden oder auch die Touren direkt durch die Schlucht zu empfehlen. Bei einigen dieser Touren ist Schwindelfreiheit und Trittsicherheit Voraussetzung. Das Montagne de Lure bei Sisteron lädt für ausgiebige Wandertouren ein. Besonders die Pflanzenwelt mit den Blumen- und Kräuterwiesen ist beeindruckend. Die Berge im Montage de Lure gehen bis ca. 1.800 Meter hoch.

Der Luberon bietet auch viele Wandermöglichkeiten. Als weitere Reisetipps sind die Wanderungen durch die Ockerfelsen bei Roussillon oder Rustrel zu empfehlen. Ein weiteres schönes Wandergebiet ist das Gebirge „Dentelles de Montmirail“. Hier kann man entlang der Felsspitzen wandern. Auch für Kletterer gibt es hier interessante Touren. Außerdem zu empfehlen ist das  Wandergebiet im Naturpark Les Alpilles, dass von felsigen Hügeln, Burgruinen und großen Olivenhaine geprägt ist.

Märkte in der Provence

Die Provence ist für ihre zahlreichen und kulinarischen Märkte bekannt. Fast jede kleine Gemeinde hat ihren eigenen Markt. Häufig werden nicht nur Lebensmittel sondern auch Kleidung, Keramik und andere Waren auf dem Markt angeboten.

Bekannte und empfehlenswerte Märkte in der Provence sind:

– der Markt in Carpentras  – ausgezeichnet als Marché d’Exception
=> immer Freitags Vormittag bis Mittag

– die Märkte in Aix-en-Provence
=> Wochenmarkt: Dienstag, Donnerstag und Samstag (Place des Prêcheurs)
=> Antiquitätenmarkt: Dienstag, Donnerstag und Samstag (Place de Verdun)

– der Markt in Coustellet (Luberon)
=> Sonntag Vormittags

– der Markt in Apt (Luberon)
=> Samstag Vormittags

– Arles
=> Wochenmarkt: Samstag Vormittags (Boulevard de Lices)

Essen & Trinken

Die Essenvielfalt in der Provence ist sehr groß und unterscheidet sich innerhalb der Region. Man hat die leckere bürgerlich, provenzalische Küche mit Gerichten wie Ratatouille, Lammbraten in Knoblauch und Bouillabaisse aber auch die exklusive Feinschmeckerküche. Am Meer wird mehr Fisch gegessen und im Luberon und in der Haute-Provence steht häufig das Lamm auf der Speiskarte. Das beste Lammfleisch kommt auch aus Sisteron  an der Route Napoléon in der Haute-Provence. Die Lämmer grasen nämlich auf Berg- und Kräuterwiesen. Wie in den großen Küchen von Bordeaux und Bourgogne ist die provenzalische Küche auch vom Rotwein geprägt. Es gibt viele Gerichte, die mit Rotwein zubereitet werden.

Die Provence bietet eine Vielzahl von Weinanbaugebieten und Appellationen an.

In der Vaucluse sind es folgende:

– Côtes du Rhône

– Côtes du Rhône Villages

– Côtes du Ventoux

– Coteaux du Tricastin

– Côtes du Luberon

– Côtes du Vivarais

– Châteauneuf-du-Pape (zu empfehlen)

– Gigondas (zu empfehlen)

– Lirac

– Tavel

– Vacqueyras (zu empfehlen)

– Beaumes-de-Venise

– Rasteau (zu empfehlen)

In den Départements Bouches-du-Rhone und Var sind es diese:

– Les Baux-de-Provence

– Coteaux d’Aix-en-Provence

– Coteaux de Pierrevert

– Coteaux Varois en Provence

– Côtes de Provence

– Bandol (zu empfehlen)

– Bellet

– Cassis

Camping

Der Vorteil des Camping in der Provence ist die direkte Nähe zur Natur, die manche Ferienwohnung und Hotel nicht bieten können. Zudem gibt es eine sehr große Anzahl von Campingplätzen, die auch sogenannte Chalets (kleine Wohnhäuser mit Klimaanlage) anbieten, wenn man nicht mit dem Zelt oder Wohnwagen campen möchten. Preislich ist das Campen die günstige Art in der Provence seinen Urlaub zu verbringen.

Weitere Reisetipps zum Camping finden Sie in einzelnen Artikel wie beispielsweise die Reiseberichte über die Ardèche und Gorges du Verdon.

Ferienwohnungen

Ferienwohnungen, Ferienhäuser oder auch Ferienanlagen sind auch weit verbreitet in der Provence. Es gibt einige große Anbieter hierfür. Die Qualität ist aber teilweise doch unterschiedlich. Ferienwohnungen (4 Personen) sind im Sommer bereits für 600,-  EUR die Woche zu bekommen – je nach Anbieter, Lage und Reisezeit. Im Juni und September sind die Preise wieder deutlich günstiger.

Hotels

Die Hotels sind in der Regel sehr teuer und eignen sich eher für Kurzurlaube. Eine gute Mischung aber aus Hotel und Ferienwohnung bietet die französische Kette „Pierre et Vacances“ an, die an einigen Orten größere Anlagen mit meistens 4 oder 5 Sternen betreibt. Bei den Apartments kann optional eine täglicher Reinigungsservice oder Verpflegung dazu gebucht werden. Teurer als eine Ferienwohnung, jedoch oft günstiger als ein Hotel in der gleichen Kategorie und Ausstattung.

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