Camargue

Sie beginnt nördlich von der „alten Römerstadt“ Arles, die westliche Grenze ist die „alte Kreuzfahrerstadt“ Aigues-Mortes, im Osten bildet die Stadt „Port Saint-Louis-du-Rhône“ die Grenze. Bekannt ist die Camargue vor allem für seine Wildpferde, Stiere und seltenen Vogelarten im Naturschutzgebiet.

Stiere in der Camargue

Die Camargue ist eine Landschaft und ein Naturschutzgebiet im Südwesten der Provence.

 

Sie beginnt nördlich von der „alten Römerstadt“ Arles, die westliche Grenze ist die „alte Kreuzfahrerstadt“ Aigues-Mortes, im Osten bildet die Stadt „Port Saint-Louis-du-Rhône“ die Grenze. Bekannt ist die Camargue vor allem für seine Wildpferde, Stiere und seltenen Vogelarten im Naturschutzgebiet.

Camargue Schloss Avignon Stiere

Chateau d’Avignon

Zwei Orte in der Camargue sind besonders zu erwähnen:

Aigues-Mortes – Die Kreuzfahrerstadt im Westen der Camargue

Die Stadt wurde von König Ludwig dem Heiligen erbaut, um von hieraus zum 6. und 7. Kreuzzug ins Heilige Land zu reisen. Die Stadt wurde ursprünglich als Mittelmeerhafen erbaut, jedoch zog sich nach einiger Zeit das Meer zurück, sodass die Stadt ab dann in einem Sumpfgebiet lag. Daher auch der Name Aigues-Mortes („Totes Wasser“). Aigues-Mortes hat noch eine vollständig erhaltene Stadtmauer und Altstadt. Besonders hervorheben ist die mittelalterliche Kirche und der „Tour de Constance“. Direkt neben der Stadt beginnen auch die Salzfelder (Saline) wo das bekannte „Fleur de Sel“ hergestellt wird.

Aigues Mortes Kreuzfahrerstadt Camargue

Aigues-Mortes Stadtmauer

Saintes-Maries-de-la-Mer im Süden der Camargue

Der Ort liegt direkt am Meer und ist für seine Wallfahrten bekannt. Einmal im Jahr gibt es eine große „Gitans“-Wallfahrt, wo die Heilige „Sara“ verehrt wird. Der Legende nach sind in Saintes-Maries-de-la-Mer die beiden Heiligen Marie Jacobé und Marie Salomé gestrandet. In der Wehrkirche von Saintes-Maries-de-la-Mer werden ihre Reliquien aufbewahrt. Neben der Wehrkirche sind vor allem die schönen Sandstrände um Saintes-Maries hervorzuheben.

Saintes-Maries-de-la-Mer Kirche Camargue

Wehrkirche Außenansicht in Saintes-Maries-de-la-Mer

Die Camargue kann man auch per Pferd erkunden (hierfür werden viele Reittouren angeboten) oder mit dem Fahrrad. Aufgrund der Einstufung als Naturschutzgebiete gibt es nicht viele Straßen und man bekommt mit dem Auto leider nur wenig von der schönen Landschaft zu sehen. Deshalb die Empfehlung, das Auto an der D37 abzustellen und sich Zeit für eine schöne Wanderung durch die Vogel- und Pflanzenwelt der Camargue zu gönnen. Ein sehr schöner Weg zu Fuß oder mit dem Fahrrad führt entlang des Meeres östlich von Saintes-Maries-de-la-Mer in Richtung Phare de la Gacholle (Leuchtturm).

Saintes-Maries-de-la-Mer Häuser Fensterläden Camargue

Häuser in Saintes-Maries-de-la-Mer

Tipp:

 Für die Besichtigung der Camargue sollte man sich etwas Zeit nehmen. Ein besonderes Highlight ist die Deichwanderung von Saintes-Maries-del-Mer zum Leuchturm La Gacholle und anschließend zum Strand von Beauduc. Hierfür sollte man unbedingt Räder mieten, da die Strecke (ca. 20 km) für eine Wanderung doch zu lange ist.

Sehenswürdigkeiten:

  • Aigues-Mortes (Altstadt)
  • Saintes-Maries-de-la-Mer (Wehrkirche Notre-Dame-de-la-Mer)
  • Saint-Gilles (Eglise Saint-Gilles)
  • Nationalpark (Digue de la Mer, D37, Roubine de Mornès)
  • Chateau d’Avignon
  • Phare de la Gacholle (Alter Leuchtturm)

Strände:

  • Plage de Beauduc (östlich von Saintes-Maries-de-la-Mer)
  • Plage Napoléon (östliche Camargue)
  • Tahiti Plage (in Saint-Maries-de-la-Mer)
  • Plage de l’Espiguette (westliche Camargue)

Bildergalerie: